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Planet schreibt zurück!

Klima im Kulturkontakt

An drei Tagen im November 2021 erforscht das Festival "Planet schreibt zurück! Klima im Kulturkontakt", wie sich die Klimakrise in der Perspektive von Literatur und Debatte, Film und Fotokunst darstellt.

Das Festival hat in diesem Jahr drei Schwerpunkte: Arktische Kulturen, die Petromoderne (petrofiction) und das Klima in der Science Fiction.

Geschichten/Gegengeschichten - in dieser Form nähern wir uns den Welten, in denen sich kulturgeografische Felder, klimakulturelle Traditionen und künstlerische Ausdrucksformen kritisch durchdringen.

Wir wollen zeigen, wie sich die Sichtweisen bestimmter Klimazonen unterscheiden und wie sich die lokalen Klimakulturen in ihren je eigenen Methoden und Traditionen der allen gemeinsamen Herausforderung stellen.

»Um die Zukunft gemeinsam gestalten zu können, brauchen alle Zugang zum Wissen vom Klima.«

Noch kämpfen Wissenschaft und Aktivisten um die Anerkennung ihres Anliegens und scheitern an der globalen Klimapolitik. Wir glauben, dass Kunst und Literatur einen wesentlichen Beitrag zur Änderung dieser Situation leisten können.

Um die Zukunft gemeinsam gestalten zu können, brauchen alle Zugang zum Wissen vom Klima. Es ist dies nicht allein das Expertenwissen von Wissenschaft und Politik, sondern das gesammelte Wissen aller zivilisatorischen Akteure.

"Klima" hat schon immer die Kulturen dieser Erde materiell und symbolisch geprägt. Das Klimawissen ist allerorten im lokalen Bewusstsein vorhanden und muss in der globalen Klimakrise kollektiv gesehen und erkannt werden.

Das Festival findet im Roten Salon in der Volksbühne und im benachbarten Kino Babylon statt.

↗Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa Logo Senatsverwaltung für Kultur und Europa